Die neuesten PDAs ud Smartphones von RIM

RIM BlackBerry Curve Touch
800 MHz, 512 MB RAM, 1 GB ROM, RIM BlackBerry OS 6.1
Technische Daten
RIM BlackBerry Bold Touch
1.20 GHz, 768 MB RAM, 7.50 GB ROM, RIM BlackBerry OS 6.1
Technische Daten
 
RIM BlackBerry Curve Apollo
800 MHz, 512 MB RAM, 512 MB ROM, RIM BlackBerry OS 6.1
Technische Daten
BlackBerry Torch 9800
624 MHz, 512 MB RAM, 512 MB ROM, RIM BlackBerry OS 6.0
Technische Daten
 
BlackBerry Curve 3G 9300
624 MHz, 256 MB RAM, 256 MB ROM, RIM BlackBerry OS 5.0
Technische Daten
BlackBerry Bold 9650
528 MHz, 256 MB RAM, 512 MB ROM, RIM BlackBerry OS 5.0
Technische Daten
 
BlackBerry Storm 2 9520
624 MHz, 256 MB RAM, 256 MB ROM, RIM BlackBerry OS 5.0
Technische Daten
BlackBerry Bold 9700
624 MHz, 128 MB RAM, 256 MB ROM, RIM BlackBerry OS 5.0
Technische Daten
 

RIM: Das Unternehmen

Der kanadische Mobiltelefonhersteller Research In Motion, vielleicht besser bekannt unter dessen Kürzel RIM, ist auf dem Sektor der Smartphones für Geschäftskunden wohl einer der bekanntesten Unternehmen überhaupt. Durch die auf Geschäftsleute angepassten Mobiltelefone namens BlackBerry samt eigenem Betriebssystem konnte man bereits früh Features anbieten, die die Konkurrenz teilweise noch immer nicht im Angebot hat. Umgekehrt muss man als BlackBerry Nutzer auf einige Funktionen moderner Handys verzichten, oder diese in schlechterer Umsetzung als bei den Mitbewerbern hinnehmen, was sich jedoch größtenteils auf Multimediafeatures bezieht – ein Feld, das Research In Motion gar nicht so recht bedienen will.

Aller Anfang ist schwer

Die 1984 gegründete Firma begann erstmals um den Jahrtausendwechsel größere Aufmerksamt auf sich zu ziehen. Dies gelang größtenteils durch die Veröffentlichung des sogenannten Inter@ctive Pager, eines Geräts für den schnellen Versand von Text- und Faxnachrichten. Das Gerät wurde schnell als unverzichtbar für den modernen Geschäftsmann betitelt und errang verschiedene „Produkt des Jahres“ Auszeichnungen in Fachmagazinen.
Einige Jahre später wurde im Jahr 2002 das erste BlackBerry Smartphone eingeführt. Damit konnten die Anwender nun auch telefonieren, SMS-Nachrichten verschicken, im Internet surfen und auch sonst alle Dinge tun, die man von einem modernen Smartphone verlangen kann. Durch einige Besonderheiten war Research In Motion seiner Mobiltelefonkonkurrenz jedoch bereits um Jahre voraus.

Ein eigener Weg

Alle BlackBerry Smartphones kommen seit jeher mit einer vollwertigen QWERTZ-Tastatur daher. Auf das übliche 4 * 3 Tastenfeld bei Handys und Smartphones verzichtet RIM vollständig. Falls man „normale“ Handys gewöhnt war, musste man sich hier erst einmal gewaltig umstellen. Der Sinn und Zweck hinter dieser Entscheidung ist jedoch eindeutig: Als Smartphone für Geschäftskunden – die normalerweise viel zu tippen haben – konnte man das Gerät auch zum schnellen Schreiben von E-Mails verwenden.
Auch beim Empfang von E-Mails hatte RIM sich etwas Eigenes einfallen lassen, denn anstatt wie bei der Konkurrenz sein E-Mailpostfach abfragen zu müssen, wurde die elektronische Post mit einem BlackBerry sofort bei Erhalt zum Empfänger geschickt. Daher auch der Name „Push E-Mail“; die Post wird gewissermaßen auf das Handy „gedrückt“. Das sparte Zeit und Nerven und verwandelte die BlackBerrys schnell in kleine Computer für unterwegs.

Aktuelle Technik

Viel hat sich seit dieser Erfolgszeit nicht geändert. Die 12.000 Mitarbeiter von RIM arbeiten noch immer an weiteren BlackBerry Modellen, die mittlerweile mit Touchscreeninterface und besseren Multimediaeigenschaften auch Normalsterbliche ansprechen wollen, ohne dabei das Standbein des Unternehmens, die Geschäftskunden, zu vernachlässigen. Bisher funktioniert dies hervorragend: Mit einem Gewinn von fast 2 Milliarden US-Dollar im krisengeschüttelten Jahr 2009 und einem Umsatzwachstum von 84% über die letzten drei Jahre scheint man in Kanada auf dem richtigen Weg zu sein.

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