Die neuesten PDAs ud Smartphones von Apple
Wäre die Welt heute dieselbe, wenn es das Unternehmen mit dem angebissen Apfel aus dem sonnigen Cupertino in Kalifornien nicht gäbe? Wahrscheinlich nicht, denn Apple ist, besonders im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends, einer der Trendwegweiser der modernen Unterhaltungsbranche gewesen. Zwar war man auch vorher bereits im Bewusstsein der Kunden angekommen; erst die i-Produktwelle löste jedoch einen regelrechten Apple-Boom aus, der bis heute anhält. Die Vorstellung neuer Apple-Produkte ist zu einem durch Apple-Chef Steve Jobs inszenierten Event geworden, das regelmäßig von Apple-Fans heiß ersehnt wird.
Am Anfang war das i
Apple hatte sich mit den Macs bereits einen Namen unter professionellen Anwendern gemacht, die viel Wert auf kreative Lösungen für ihren Beruf legten. Musiker, Designer und Filmschaffende vertrauten (und tun dies noch immer) lange Zeit auf die Macs als Arbeitsmedium.
Für den Mainstreamkunden bedeutete dies natürlich nicht viel. Dort kam Apple erst an, als der iPod den Umgang mit MP3-Playern so stark erleichterte, dass selbst die technikscheue Oma damit umgehen konnte. Gleichzeitig war Apple seitdem einfach irgendwie „cool“ – und teuer. So wuchs Apple über kurz oder lang zum Lifestyleunternehmen heran, und die i-Produkte wurden zu Statussymbolen erklärt. Vom iPod gab es verschiedene Ausführungen, die unterschiedliche Käuferschichten bedienten. Der richtige Durchbruch gelang Apple schließlich 2007 mit der Einführung des iPhones, des ersten Mobiltelefons des Konzerns.
Touchscreens auf dem Vormarsch
Smartphones, die auf einen Touchscreen für die Bedienung setzten, gab es zwar auch schon vorher. Bis zur Einführung des iPhones fristeten diese allerdings eher ein Nischendasein. Mittlerweile wurde das iPhone bereits mehrmals überarbeitet, wobei die neueren Versionen meist vor allem technisch zulegten oder alte Beschränkungen aufhoben.
Was genau das iPhone so erfolgreich gemacht hat, ist auf den ersten Blick nicht ganz verständlich. Die Hardware war bereits bei Erscheinen nichts Besonderes mehr, es gab sogar schon leistungsfähigere Modelle auf dem Markt. Auch konnte das Gerät nichts, was andere Smartphones nicht auch konnten, im Gegenteil: Viele Funktionen und Anschlussmöglichkeiten fehlten dem Gerät schlicht und einfach.
In der Software liegt die Kraft
Stattdessen besann man sich bei Apple auf die eigenen Stärken: Die Kunden lassen sich nicht durch Hardware beeindrucken, wenn die Software nicht mitspielt. Somit hob man beispielsweise den Apps Store aus der Taufe, für den alle Programmierkundigen Software schreiben können, die anschließend entweder kostenlos oder für eine beliebige Gebühr für jeden iPhone-Besitzer angeboten werden kann, während iTunes den schnellen und einfachen Zugriff auf Musik durch das Internet erlaubt.
Auch das iPad profitiert vom iPhone, denn die allermeisten der mittlerweile über 200.000 Programme für das iPhone arbeiten auch einwandfrei auf dem iPad. Wie die IT-Zukunft genau aussehen wird, ist ungewiss; Apple jedoch wird auf jeden Fall dabei sein.