22. Februar 2007
Kaum hatte Apple das iPhone vorgestellt, schon hatte Cisco Apple verklagt, da Cisco die Namensrechte an “iPhone” hält. Cisco bietet nämlich ein VoIP-Telefon unter eben diesem Namen an, dessen Rechte sich Cisco bereits 2000 sicherte. Die Einigung erfolgte am Verhandlungstisch und nicht vor Gericht, was vermutlich die beste Lösung war. Der Kompromiss sieht vor, dass sowohl Apple als auch Cisco Produkte unter dem Namen “iPhone” weltweit anbieten dürfen. Außerdem beschloss man, in Zukunft in den Bereichen Sicherheit und Interoperabilität zusammenzuarbeiten. Ob und wenn ja wieviel Apple diese Einigung gekostet hat, ist nicht bekannt.
Kaum ist dieses Problem vom Tisch, kommt das nächste: Auf der 3GSM hat Woo-Young Kwak, seines Zeichens Chef der Entwicklungs- und Forschungsabteilung bei LG, schwere Vorwürfe gegen Apple erhoben. Er behauptet, Apple habe sich das Design für das iPhone vom LG Prada abgeschaut, welches bereits im September 2006 mit dem iF Design Award ausgezeichnet wurde. Ob an diesen Vorwürfen etwas Wahres ist, kann man natürlich nicht sagen. Hier soll sich der geneigte Leser selbst ein Urteil bilden. Dem zukünftigen Erfolg des iPhones dürfte dies aber kaum beeinflussen.
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